Pilgertreffen der Reise 2009 in Rothenburg o.d.Tauber

Samstag, 3. August 2013 - Rothenburg bis Bettenfeld (7 km)

 

Grosse Freude herrschte am Samstagmorgen vor der St. Jakobskirche, als wir uns nach 4 Jahren wieder begrüssen durften. Helmut mit seiner Frau Ingeborg war bereits am Freitagabend zu uns gestossen. Heike aus Düsseldorf war mit Tochter Amelie und Freund Stefan angereist. Gerhard hatte Pech, da er den Termin auf Sonntag eingetragen hatte und deshalb nicht bei uns sein konnte. Hans Werner musste leider absagen. Nach der Besichtigung der St. Jakobskirche, wo wir für alle Pilger Kerzen entflammten, wanderten wir auf dem Fränkischen Jakobsweg von Rothenburg nach Bettenfeld (ca.7 km). Es gab viel zu erzählen. Auch von damals, als wir uns auf dem Camino Frances kennengelernt hatten. In Bettenfeld angekommen verpflegten wir uns im Rest. Grüner Baum, bevor wir gemeinsam mit dem Taxi zurück nach Rothenburg fuhren. Dort verabschiedeten wir uns mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen in Worms 2014. Weiterhin "Buen Camino".

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1. Pilgertreffen der Herbstreise 2012

Sonntag,  13. April 2014 - Beckenried bis Stans (11 km)

Grosse Freude herrschte an diesem Sonntagmorgen. Pünktlich um 10.00 Uhr trafen sich 25 Pilger in Beckenried bei herrlichem Wanderwetter. Nach der Begrüssung durch Christine und Pius besichtigte die Gruppe die Pfarrkirche St. Heinrich. Nach dem Startritual, welches Pius vorbereitet hatte, begann die Wanderung auf dem Jakobsweg Richtung Stans. Es wurde rege über die auf dem Jakobsweg in Spanien gemachten Erfahrungen diskutiert. Bei der Wallfahrtskapelle Maria im Ridli machten wir einen Zwischenstopp für ein weiteres Ritual. Die aus dem Jahr 1700 stammende Ridlikapelle zählt zu den schönsten Räumen des Kantons aus der Zeit des Barocks. Bevor wir unser Mittagessen aus dem Rucksack am schönen Seeufer einnahmen, galt es noch das Schweigeritual einzuhalten. Dies fiel uns allen sehr schwer, da es doch seit der gemeinsamen Pilgerreise viel zu erzählen gab. Nach der Stärkung ging es weiter auf dem Jakobsweg nach Stans. Ein weiteres Ritual mit Pius feierten wir in der wunderschönen Loretakapelle. Nachher ging's hinunter nach Stans. Dort angekommen besichtigten wir die Pfarrkirche Peter und Paul. Einige konnte es sich nicht verkneifen auch das Beinhaus zu bestaunen. Wie in Spanien machten wir auch hier zum Abschluss der Wanderung einen Barbesuch. Die Wanderung liessen wir bei einem feinen Kaffee und Kuchen, Bier oder Glace ausklingen. Danach reisten die Pilger zufrieden, mit schönen Erinnerungen und neuen Jakobswegideen, nach Hause. Wir durften wieder einen unvergesslich, wunderschönen Pilgertag gemeinsam verbringen. Ein herzlicher Dank gilt an Pius, der mit seinen Ritualen dieses Treffen bereicherte und all jenen die mitgeholfen haben, dass auch Edith einen unvergesslichen Tag erleben durfte!

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2. Pilgertreffen der Herbstreise 2012

Sonntag,  11. Oktober 2015 - Rorschach bis St. Gallen (15 km)

Nach Ankunft des Zuges begrüsste sich die frohgelaunte Pilgerschar beim Bahnhof in  Rorschach. Trotz des grauen Himmels verbreiteten die strahlenden Gesichter Sonnenschein. Nach der Begrüssung durch Pius und Christine marschierten wir zum See, wo Pius mit dem Startritual die Wanderung einleitete. Nachher ging's weiter zum Jakobsbrunnen, den wir als Hintergrund für unser Gruppenfoto ausgewählt haben. Danach pilgerten wir weiter auf der Via Jacobi Richtung St. Gallen (unserem heutigen Zielort). Kurz vor Ankunft in Untereggen machten wir eine kleine Pause und verpflegten uns aus dem Rucksack. Den Kaffee mit Gipfeli genossen wir dann im Restaurant Schäfle in Untereggen, wo es viel zu erzählen gab. Nach der Stärkung wanderten wir via Martinstobel und Schaugenbädli nach St. Gallen. In St. Gallen besichtigten wir zuerst die am Jakobsweg liegende Pilgerherberge und danach die Kathedrale. Hier erteilte uns Pius zum Abschluss unserer gemeinsamen Wanderung den Pilgersegen. Anschliessend galt es wieder voneinander Abschied nehmen.  Einen ganz herzlichen Dank gebührt unserem Pilgerbegleiter Pius, der uns auf der ganzen Strecke mit Erzählungen über die Gegend und mehreren Ritualen den Sonntag bereicherte. Herzlichen Dank auch unserem Begleitfahrer Urs, der immer für Taxidienste bereit war. Wir freuen uns auf das nächste Treffen im Frühjahr 2017!

 

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Pilgertreffen in Bregenz

Samstag, 30. April 2016 - Möggers bis Bregenz/Fluh (14 km)

Nach der Begrüssung durch Organisator "Pilger Elmar" am Bahnhof Bregenz, fuhren wir mit dem Landbus nach Möggers. Nach Elmars Erläuterungen zur St. Ulrichskapelle, wanderten wir in umgekehrter Richtung zu dieser Kapelle, welche direkt am Münchner Jakobsweg im Jahre 1005 erbaut wurde. Bei der St. Ulrichsquelle gleich nebenan, füllten wir unsere Flaschen mit dem Wasser, das als Heilmittel bei Augenerkrankungen gilt. Danach besuchten wir die Kapelle, wo wir uns mit dem gesungenen "Vater unser" auf die bevorstehende Pilgerwanderung einstimmten. Anschliessend wanderten wir  auf dem Jakobsweg über den Pfänderrücken nach Trögen, wo wir nach einem kleinen Abstecher zum Hochberg den höchsten Punkt dieser Wanderung erreichten. Dort verpflegten wir uns und genossen die herrliche Aussicht des "360 Grad " Panoramas. Bald ging's weiter über Wald- und Wiesenfelder zur Pfänderspitze. Dort angekommen, genossen wir nochmals kurz die Aussicht auf den Bodensee. In der Zwischenzeit verspürten die meisten Pilger Hungergefühle. Diese stillten wir beim nahegelegenen "Gasthaus Pfänderdohle" bei einer feinen Portion Kässpätzli. Danach ging es es auf wenigen Kilometern all die Höhenmeter wieder hinunter, die wir uns seit Möggers erarbeitet hatten. In Bregenz/Fluh angekommen, bestiegen wir den Bus und fuhren zurück zu unserem Ausgangspunkt. Nach der Verabschiedung kehrten alle Teilnehmer müde aber sehr zufrieden nach Hause zurück.

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Reise der Hospitaleras & Hospitaleros der Pilgerherberge St. Gallen nach Santiago de Compostela

 

Mittwoch, 19. April 2017 - Pico Sacro bis Santiago (18 km)

Anlässlich dieser Reise fuhren wir gemeinsam mit dem Bus zum Pico Sacro. Der Berg ist bekannt durch seine markante Form und eine Legende über Jakobus den Älteren. Laut dieser galicischen Legende sollte auf dem Gipfel ein Grabmal für den Apostel errichtet werden. In einer Höhle im Berg lebte aber angeblich ein Drache; so wurde vom Bau des Grabmals Abstand genommen.  Wir besuchten die dortige Kapelle die extra für uns vom ortsansässigen Sakristan geöffnet wurde. Anschliessend pilgerten wir auf der Via de la Plata nach Santiago. Auf dem Weg, kurz vor Piñeiro, erreichten wir die Ermita de Santa Lucia wo wir eine Pause einschalteten. Leider war die Kirche geschlossen. Nach der verdienten Rast ging's weiter auf dem Camino Real bergauf durch Piñeiro nach Santiago. Bald kamen wir auf einer gepflasterten Strasse zu einem grossen Moment: Auf der gegenüberliegenden Anhöhe ragen die Türme der Kathedrale von Santiago aus den umliegenden Dächern. In Santiago angekommen führte uns unser Pilgerbegleiter Josef zur Colexiata de santa maría a real do sar. Besonders bemerkenswert sind ihre geneigten Säulen. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert außerhalb der Stadt errichtet. Außen fallen vor allem der kleine Turm der Fassade und die kräftigen Strebepfeiler ins Auge, die im 17. und 18. Jahrhundert angebaut wurden. Den Innenraum beleuchten die seitlichen Fenster und die Rosette der Hauptfassade. Im Kreuzgang besticht der Schmuck der Kapitelle aus der Werkstatt von Meister Mateo. Zum Abschluss dieser Wanderung begaben wir uns zum oblig. Foto auf den "Praza do Obradoiro".

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3. Pilgertreffen der Herbstreise 2012

Sonntag,  14. Mai 2017 - Malters bis Werthenstein (9 km)

Durchzogenes Wetter empfing uns am Bahnhof in Malters. Nach der Begrüssung durch Christine und Pius marschierten wir zur kleinen Emme wo wir den Jakobsweg erreichten. Zuerst erklärte uns Pius wie der Name Malters entstand. Später kamen wir zu der Stelle, die an das Hochwasser vor einigen Jahren erinnerte. Bald zwang uns ein kleiner Platzregen die Regenkleider zu montieren. In einer Holzhütte bei einem am Weg gelegenen Spielplatz fanden wir Unterschlupf. Als der Regen vorbei war, pilgerten wir weiter bis zu einem Unterstand mit Tisch und Bänken. Dort verpflegten wir uns aus dem Rucksack. Gestärkt wanderten wir weiter und Pius lud uns zum Schweigeritual ein. Nur einer konnte nicht schweigen: Petrus liess ein dröhnendes Donnerwetter über uns ziehen. Wegen der kurzen Strecke wurde das Schweigen bald aufgelöst und wir steuerten Werthenstein zu. Dort angekommen, besuchten wir die auf einem Felssporn erbaute Wallfahrtskirche. Das frühere Franziskanerkloster und die Wallfahrtskirche prägen den Wallfahrtsort am Jakobsweg. Nach der Besichtigung ging's weiter zum "Gnadenbrünneli. Die Quelle wird als  „Gnadenbrünnlein Unserer Lieben Frau von Werthenstein“ bezeichnet. (Das Wasser soll eine grosse Heilkraft haben, besonders gegen Augenleiden und schwer heilbare Wunden). Jetzt setzte starker Regen ein und wir marschierten schnellstmöglich zum Gasthaus "zur Emme" wo wir den verdienten Abschluss mit Kaffee und Glace feierten. Danach ging's zum Bahnhof wo die Teilnehmer zufrieden, und mit schönen Erinnerungen den Heimweg antraten. Trotz regnerischem Wetter durften wir wieder einen wunderschönen Pilgertag gemeinsam verbringen. Ein herzlicher Dank gilt an Pius, der mit seinen Ritualen dieses Treffen bereichert hatte.

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Pilgertag Schweiz 2017

 

Samstag, 20. Mai 2017 - Rheineck bis Rorschach (11 km)

Immer der Muschel nach! Der Dachverband ‚Jakobsweg Schweiz‘ hat für den Samstag 20. Mai als gemeinsames Projekt aller Mitglieder den nationalen Pilgertag ‚Immer der Muschel nach‘ organisiert. Grundidee: Der ganze Jakobsweg Schweiz wird an diesem Tag gleichzeitig in 28 Etappen begangen. Für jede Etappe zeichnet jemand verantwortlich und begleitet die Leute, die diese Etappe begehen möchten. Die Leitung gab unterwegs kurze inhaltliche Impulse zum Thema des Tages ‚Weg der Wandlung‘. Der Pilgertag mit der Etappe von Rheineck nach Rorschach fand mit 21 Teilnehmern bei wunderbarem Wanderwetter statt. Wir starteten in der Evangelischen Jakobskirche in Rheineck. Hier gestaltete Pfarrer und Pilger Christian eine kleine Pilgerfeier und erteilte uns anschliessend den Pilgersegen. Bevor wir uns auf den Weg machten, gab's noch den extra für diesen Tag hergestellten Pilgerstempel auf die Andenkenkarte. Nach etwa 2 km Marsch leiteten wir mit dem Lied "schweige und höre" das Schweigeritual ein. Eine herrliche Idylle mit Vogelgezwitscher und Haubentauchergesang begleitete uns. Sogar der Kuckuck war zu hören. Wegen der kurzen Strecke lösten wir das Ritual nach ca. 20 Min. wieder mit dem Lied "schweige und höre" auf. Weiter führte der Weg an den Bodensee zur Mittagsrast. Gestärkt pilgerten wir weiter zum "Weissen Rössli" nach Staad, wo wir (wir hatten genügend Zeit) eine Kaffeepause einschalteten. Danach ging's weiter nach Rorschach. Dort am See angekommen, lösten wir ein weiteres Ritual auf. Wir legten (ähnlich am Cruz de Ferro in Spanien) unsere Steine mit schweigenden Gedanken ab. Kurz danach wurden wir am Jakobsbrunnen mit Glockengeläut empfangen. Der Chefglöckner Alois persönlich läutete zu unseren Ehren. Nach dem Gruppenfoto beim Brunnen wanderten wir die letzten Meter zur Kolumbanskirche. Hier wurden wir von Adriana Fässler von der Kath. Kirchgemeinde St. Kolumban herzlich empfangen. Sie hat uns für die Stärkung zur Heimreise ein Pilgerbrot (in Form einer Muschel) zum Teilen und Wasser mitgebracht. Mit dem Lied "Wechselnde Pfade" beendeten wir diesen wunderschönen Pilgertag. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben!

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4. Pilgertreffen der Herbstreise 2012

Sonntag,  12. August 2018 - Wolhusen bis Willisau (14 km)

Bei herrlichem Wetter begrüssten uns Christine und Pius am Bahnhof Wolhusen zum 4. Pilgertreffen. Nach dem ersten regen Austausch der Teilnehmer; wegen terminlichen und gesundheitlichen Problemen mussten sich viele entschuldigen; marschierte das kleine, fröhliche Grüppchen los in Richtung Buholz. An einem schattigen Plätzchen wünschte uns Pius mit einem Pilgersegen einen guten Weg. Bald erreichten wir Buholz, wo wir auf dem Original-Jakobsweg ankamen. Mit interessanten Erklärungen zu den am Jakobsweg stehenden Kapellen und anderen Objekten, bereicherte Pius unseren Wissensstand. Aus der Höhe vom Galgenbergwald hatten wir einen schönen Blick auf den Soppensee. Dort fanden wir einen geeigneten Platz für das "Mittagspicknick". Als nächstes Dorf kreuzten wir das malerisch gelegene Geiss mit einer Jakobskirche. Bald erreichten wir Willisau wo wir in einem Restaurant neben dem Bahnhof mit einem Bier auf unser Wohl anstiessen. Schnell verging die Zeit und wir mussten Abschied nehmen. Wiederum durften wir einen wunderschönen Pilgertag gemeinsam verbringen. Ein ganz spezieller Dank geht an Pius, der mit seinen unermüdlichen Einsätzen unsere Pilgertreffen bereicherte.

 

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5. Pilgertreffen der Herbstreise 2012

Sonntag,  10. November 2019 in Ennetbürgen

Weil es für einige Pilger unserer Gruppe zu Fuss nicht mehr möglich ist eine Wanderung zu machen, organisierte Maya ein wunderschönes Beisammensein bei Speis und Trank im Rest. Schlüssel in Ennetbürgen. Herzlichen Dank Maya.